Bundesweites Gutachten zu Auswirkungen verschiedener Jagdmunition

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern

“Blei ist für jedes Lebewesen bereits in geringen Konzentrationen gefährlich. Insofern ist es unabdingbar, den Eintrag von Blei in unsere Umwelt so weit wie möglich zu reduzieren. Um Bleikontaminationen zu verhindern, darf kein Bereich ausgeklammert werden”, sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute anlässlich des Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen “Einführung eines landesweiten Verwendungsverbotes von bleihaltigen Jagdgeschossen” im Schweriner Landtag. Das gelte auch für die Verwendung bleihaltiger Munition bei der Jagd.

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Belastung von Wildbret durch Verwendung von Bleimunition bei der Jagd

Wildschwein, Reh und Hirsch gehören neben Innereien von Nutztieren, Meeresfrüchten und Gewürzen zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln.

Die ganze Stellungnahme durch  das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) finden Sie hier.

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Bleimunition: DJV warnt vor Panikmache

Umfrage mit BfR in Jägerhaushalten zu Wildbretverzehr startet

In einer aktuellen Mitteilung berichtet das Bundesamt für Risikobewertung (BfR), dass Wildfleisch durch bleihaltige Munition stark belastet sein könne. Gleichzeitig wird jedoch eingeschränkt, dass die Aufnahme von Blei über Wildfleisch toxikologisch unbedeutend sei im Vergleich mit Getreide, Obst und Gemüse sowie Getränken. Insbesondere letztere tragen nach BfR-Untersuchungen maßgeblich zur Bleibelastung der Bevölkerung bei. Mitglieder von Jägerhaushalten seien als Vielverzehrer von Wildbret allerdings eine Risikogruppe. Hingegen veröffentlichte das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz bereits 2003 eine Studie, die zu dem Schluss kommt: Wildverzehr führt bei einer sorgfältigen Zubereitung nicht zu einer erhöhten Bleibelastung. Untersucht wurden die Blutwerte von Jägern als Vielverzehrer und anderen Bevölkerungsgruppen.
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Wildtiere der Steinzeit und der Gegenwart

Sonderausstellung im Jagdschloss Springe

Spätestens mit Beginn der Bauernsteinzeit (ca. 3900 v.Chr.), so die allgemeine Lesart, habe der Mensch aufgehört, die Jagd als reine Lebensnotwendigkeit zu betreiben, und eine Kultur daraus gemacht. Der Arkebeker Tiermaler und Tierpräparator Rainer Schmidt (50 Jagdjahre) datiert das Welt-Jagdkulturerbe weit früher. Für ihn setzt die Jagdkultur vor 30.000 Jahren ein mit den alten Höhlenzeichnungen der Beutekunst nach Cro-Magnonart.

Die steinzeitlichen Malereien haben den Künstler inspiriert, diese Originale unserer Vorfahren mit den heutigen Tieren aus jenen Höhlenzeichnungen zu konfrontieren und “lebendig” werden zu lassen. So gelingt es ihm, zwei Zeitebenen, die der Steinzeit und die der Jetztzeit zu verschmelzen. Schmidt: „Der jagdausübende Cro-Magnon hat uns seine Bruchzeichen hinterlassen. Wir müssen sie nur lesen.”

Vom 12. Oktober bis zum 17. November 2011 zeigt Rainer Schmidt im Jagdschloss Springe ca. 25 Gemälde - davon mehrere erstmals in dieser Ausstellung – und beantwortet damit die Frage nach dem Ursprung von Jagdkultur, Jagdethik und Jagdmoral: “Die Jagd ist die Wiege der Kultur und ein immaterielles Weltkulturerbe der Menschheit.”

 

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Jagdunfall geht straflos aus

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat die Ermittlungen zu einem Unfall bei einer Treibjagd am 6. November 2010 am Schwarzen Berg in Jauernick-Buschbach abgeschlossen. Damals erlitt ein 73-jähriger Görlitzer eine schwere Halsverletzung, die durch einen Schuss verursacht wurde. Deshalb wurde anfangs ergebnisoffen auch dem Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes nachgegangen.
Der ganze Artikel in Alles-Lausitz.de

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Hartwig Fischer neuer DJV-Präsident

- Niedersächsischer Bundestagsabgeordneter mit großer Mehrheit gewählt -

Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer ist heute auf dem Bundesjägertag im rheinland-pfälzischen Frankenthal mit 187 zu 55 Stimmen bei zwei ungültigen Stimmen zum neuen Präsidenten des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) gewählt worden. Der 62-jährige – auf den rund 77 Prozent der Stimmen entfielen – tritt damit die Nachfolge von Jochen Borchert an, der nach acht Jahren aus Altersgründen nicht mehr kandidiert hatte. Mit Hartwig Fischer und dem Präsidenten des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Klaus-Hinnerk Baasch hatten sich erstmals in der Geschichte des DJV zwei Kandidaten den Delegierten zur Wahl gestellt.
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Novellierung des Hessischen Jagdgesetzes

Pressemitteilung der CDU und FDP im Hessischen Landtag

Hessisches Jagdgesetz

Walter Arnold und Frank Sürmann: „Vernünftige und praxisnahe Regeln im Jagdrecht sorgen für verträgliches Miteinander von Wild, Wald und Flur“ –„Jäger erhalten durch Jagdgesetz Rechtssicherheit“
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3. DENZLINGER WILDTIERFORUM 8./9. APRIL 2011

WILDSCHÄDEN?! – Ansätze für ein neues Verständnis

HERZLICH WILLKOMMEN ZUM 3. DENZLINGER WILDTIERFORUM

Seit Jahrzehnten gibt es strittige Diskussionen um Wildschäden – der Wald-Wild-Konflikt erlebt zurzeit eine Renaissance. Scheinbar unüberbrückbare Gegensätze zwischen „Waldvertretern“ und „Wildvertretern“ bestimmen diese Diskussionen. Für die einen ist der wichtigste – und oft allein geforderte Lösungsweg – die Reduzierung der Wildbestände, für die anderen liegt die Verantwortung für Wildschäden nicht allein bei der Jägerschaft. Werden Wildschäden thematisiert, wird in Fachkreisen automatisch an durch Wildtiere verursachte Schäl- und Verbissschäden im Wald gedacht.
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Stöberjagd ist «legitim und praktikabel»

Auf die Vorwürfe einiger Jagdpächter aus dem Wippertal gegen die Jagdmethoden im Revier des Landesforstbetriebs Süd hat jetzt das Landesverwaltungsamt in Halle reagiert.

In einem Schreiben der Pressestelle des Landesverwaltungsamtes in Halle heißt es, dass es eine grundlegende Forderung des Bundesjagdgesetzes ist, “den Abschuss des Wildes so zu regeln, dass die Interessen der Landwirte und der Waldbesitzer auf Schutz gegen Wildschäden gewahrt werden”. Gleichzeitig sollen die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege berücksichtigt werden. Dem gegenüber stehe allerdings ein Anstieg des Wildbestandes. Das treffe insbesondere auf das Schwarzwild, aber auch auf Rotwild, Rehwild und Damwild zu, heißt es in dem Schreiben. So sei es in den letzten Jahren nicht gelungen, das hohe Niveau der Wildunfälle in Sachsen-Anhalt zu senken.
Der ganze Artikel in Mitteldeutsche Zeitung

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Umweltministerin Rumpf verurteilt Vergiftung von Seeadlern in Schleswig-Holstein – Strafanzeige gestellt

KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf, die Umweltorganisation WWF und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein haben die Vergiftung von Seeadlern in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr gemeinsam scharf verurteilt. “Wir Seeadlerschützer stehen fassungslos vor der Tatsache, dass im vergangenen Jahr mindestens vier Seeadler durch das Insektengift Mevinphos ums Leben gekommen sind”, sagte Umweltministerin Rumpf heute (26. Januar). Weiter sagte sie, man müsse von einer vorsätzlichen Handlung ausgehen. Mevinphos sei seit 2007 in der EU verboten, in Deutschland bereits seit 1990.
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